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Barbara Kastner, Dramaturgin und Theaterpädagogin
studierte in Berlin Theater- und Kommunikationswissenschaft und in Campinas/São Paulo Szenische Künste und brasilianische Geschichte. Im Jahr 2000 ermöglichte ihr ein Stipendium des ASA-Programms der Carl-Duisberg-Gesellschaft, in Augusto Boals „Zentrum des Theaters der Unterdrückten” in Rio de Janeiro zu lernen und zu forschen. Ihre Magisterarbeit schrieb sie über brasilianisches Volkstheater und Interkulturalität. Seit 1998 war sie unter anderem an folgenden freien Theaterprojekten beteiligt: bei dem Theaterprojekt „La Grande Vie” (Regie: Gudrun Herrbold) mit Frauen aus der Justizvollzugsanstalt Lichtenberg (Aufführungen in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz) und im Jahr 2000 bei dem Projekt „Legislatives Theater” mit Mitarbeitern des „Zentrum des Theaters der Unterdrückten” aus Rio de Janeiro. 2002 leitete sie das künstlerische Betriebsbüro des Theaterhauses Jena und wechselte für die Spielzeiten 2002/03 und 2003/04 als Dramaturgin und Theaterpädagogin an die Städtischen Bühnen Münster.
Neben ihrer Tätigkeit im Bereich Dramaturgie übersetzt sie aus dem Portugiesischen, gibt theaterpädagogische Workshops und arbeitete als Lehrbeauftragte an der Humboldt-Universität (Seminar für Medien und Theater, SS 2006) und an der Universität Hildesheim (Angewandte Kulturwissenschaften und ästhetische Kommunikation)
Seit der Spielzeit 2004/05 arbeitet sie als freie Dramaturgin, Theaterpädagogin und Produktionsleiterin. Seitdem war sie an folgenden freien Produktionen beteiligt:
„Die glorreichen Sieben“, Dramaturgie und Koproduktion, Regie: Andre Sebastian, Theater im Pumpenhaus Münster/ Theater unterm Dach, 2004
„Berlin „Secret Society“, Dramaturgie und Stückentwicklung, Regie: Andreas Robertz, in Kooperation mit dem Artheater Köln, 2005
„Das Leben der Bohème“, Dramaturgie und Koproduktion, Regie: Andre Sebastian, Theater im Pumpenhaus Münster, 2006
„Brandrodung”, Dokumentartheater-Performance, Dramaturgie und Stückentwicklung, Regie: Harald Wolff, Theater Netz 02 Göttingen, 2006
„Die Auflösung. Eine Untersuchung über Unvermögen udn Belanglosigkeit”, Dramaturgie und Stückentwicklung, Regie: Julia Kastner, 2006
„Nebičko“, Co-Regie, Stückentwicklung mit geistig Behinderten, Divadlo z Pasáže in Banska Bystrica/Slowakei, Regie: Zuza Ferenczova, 2006
„Wie soll ich atmen in dem Hemd aus Stein“, Heiner-Müller-Projekt, Dramaturgie/ Produktionsleitung, Regie: Dirk Steinmann, T-Werk Potsdam, 2006
"Die Reise Eins A oder Trurls Elektrobarde" von Stanislaw Lem, Dramaturgie, Regie: Johannes Arnold, Kulturfabrik Löseke, Hildesheim, 2007
„Woher – wohin?“ Jugendtheaterprojekt mit Jugendlichen aus Kreuzberg mit und ohne Migrationshintergrund. Regie: Ayhan Sönmez, Premiere: 13. November 2007, Ballhaus Naunynstraße, Berlin
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